"Hallo! Was war das für eine krasse Fahrt hierher! Ich schätze deswegen nennen sie das hier Hans-Staden-Stadt, nach dem deutschen Landsknecht in
Diensten portugiesischer Siedler, der lange Zeit in Wolfhagen lebte und wirkte. Ihr wisst das vielleicht nicht, aber ich sehe mich selbst als Lonesome Rider. Ich sehe mich selbst als
Einmannwolfsrudel auf der Suche nach neuen Grounds in Nordhessen. In Wolfhagen habe ich mit dem Liemecke-Stadion einen wunderbaren Spielort gefunden, deswegen bringe ich heut Abend einen Toast
aus..."
Der Empfang in Wolfhagen war sehr herzlich und man wurde per Handschlag von Spielern, Betreuern und Ordnern begrüßt. Geile Sache und mega
sympathisch! Das Stadion an sich besticht durch seine 10reihige Tribüne, ansonsten umgibt eine Aschebahn das weite Rund. Als Gäste kam der Tabellenführer aus Bad Soden-Salmünster angereist und
von der ersten Minute an bekam man ein ansehnliches Spiel zu sehen, in dem beide Mannschaften auf den Führungstreffer drängten. Dieser viel mit dem Halbzeitpfiff für den FSV
Rot-Weiß Wolfhagen per verwandeltem Elfmeter. Zur Halbzeit wurde die, von Worscht D'Or empfohlene Bratwurst getestet, die wirklich das Prädikat „Spitzenklasse“ verdiente. In der zweiten
Halbzeit traf FSV-Neuzugang Tom Siebert zum 2:0 für die Gastgeber und es entstand eine komfortable Führung für die Wölfe. Doch die grün gekleideten Gäste aus dem Main-Kinzig-Kreis konnten
umgehend verkürzen, ehe wiederum das 3:1 viel. Die Schlussphase war mit Spannung geladen und beide Mannschaften kämpften bis zur Erschöpfung. Der 3:2 Anschlusstreffer für die SG Bad Soden fiel
bereits in der Nachspielzeit und somit blieben die drei Punkte am Ende verdient in Wolfhagen. Anschließend trat ich die Heimreise an und dann hieß es: "Wovon träumen Tiger, wenn sie schlafen
ruhig und ohne Stress? Von nem dicken Staek vom Zebra oder Halle Berry in nem Catwoman-Dress...“. #hangover